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Mailabsender gesucht!

(Erledigt) Vor kurzem erhielten wir eine Mail von einem Nutzer, der interessante Vorschläge zur Farbgestaltung der Tabelle in der Werkbesprechung Toccata und Fuge d-moll (“dorische”) / BWV 538 unterbreitete. Doch leider stimmte die angegebene Mailadresse des Absenders nicht, so dass bislang keine Kontaktaufnahme möglich war. Der betreffende Nutzer mit den Initialien F. S. möge sich daher bitte noch einmal mit der korrekten Mailadresse an uns wenden. Vielen Dank!

Webseite war offline

Durch eine Fehlkonfiguration des Webseiten-Backends nach einer Umstellung der PHP-Umgebung auf dem Server war bachs-orgelwerke.de vom 06. bis zum 08.02.2017 nicht erreichbar. Wir bitten, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen!

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Alle Werkbesprechungen lassen sich nunmehr zusammen in einer Datei einschließlich des Einführungstextes zu diesem Projekt herunterladen.

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Entstehungszeit: Köthen (?), Leipzig (?)

Das liebenswürdig-heitere, gut gearbeitete Stück (Überschrift: Allegro) hat folgenden, geschmeidig tändelnden Gedanken als thematischen Ausgangspunkt:

bwv586-1

Es ist zweiteilig in entfalteter Liedform nach Art eines Suitensatzes gestaltet (beide Teile mit Wiederholung, der erste führt in die Dominante, der zweite in die Tonika zurück) und bereitet keinerlei Verständnisschwierigkeiten.

Ein 1945 verbrannter Handschriftenband, der zusammen mit anderen Aufführungsmaterialien dem von Telemann gegründeten, später von Bach übernommenen Leipziger “Collegium musicum” gehört hatte, enthielt eine Cembalokomposition Telemanns über dasselbe Thema. Auch in der ersten der sechs Partiten aus der “Kleinen Kammermusik” Telemanns (Frankfurt am Main 1716) wird ein sehr ähnliches Thema verarbeitet (Nr.5, Aria):

bwv586-2

Diese Umstände haben zu der Überinterpretation geführt, BWV 586 sei die Transkription eines Telemannschen Werkes. Ob das Trio nun eine Bachsche Originalkomposition über ein Telemannsches Thema, die Übertragung einer anderen Vorlage oder ganz von Telemann ist, bleibt Spekulation. Immerhin ist das Werk in einer guten zeitgenössischen Quelle (1730/40) unter Bachs Namen überliefert; gleiche Auskunft gibt der (aus anderer, nicht überkommener Quelle gespeiste) Frühdruck Körners (1850), schließlich ist bekannt, daß das Stück, abermals unter Bachs Namen, auch als Präludium für Cembalo existiert hat. Stilistisch war Bach jedenfalls des leichten, galant plaudernden Tonfalles, der von manchen Kritikern als Indiz der Nichtauthentizität angeführt wird, durchaus mächtig.

by-sa

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